Let’s Talk Music: Wie klingen Sterne?

Specials, Lesungen und Konzerte
Vollzahler: 15,00
Ermäßigt: 10,00

In diesem Gesprächskonzert hinterfragen Pianistin Claudia Janet Birkholz und Matti Wiemers, stellvertretenden Leiter des Bremer Olbers-Planetariums, wie der Kosmos klingt. Was verbindet Sterne, Galaxien und klingende Töne – und wie lässt sich das Unendliche hörbar machen? Es wird der Weltraum tatsächlich zu hören sein, denn die NASA hat Daten des Hubble-Teleskops in Klang – in sogenannte Sonifikationen – umgewandelt.
Außerdem mit Werken von Olivier Messiaen, Tōru Takemitsu, Béla Bartók und George Crumb am Klavier.

Bečvářs Karten als Grundlage für Klavierwerke

Der Astronom Antonín Bečvář, Gründer des Observatoriums von Skalnaté Pleso in der Hohen Tatra, schuf in den 1950er- und 1960er-Jahren monumentale Sternatlanten, die Generationen von Forschenden inspirierten – und auch Künstler. Der amerikanische Komponist John Cage nutzte Bečvářs Karten als Grundlage für seine Klavierwerke Etudes Australes (1974–75) und Etudes Boreales (1978): Musik, die buchstäblich nach den Sternen greift.
Beim Gesprächskonzert werden Auszüge aus diesen faszinierenden Stücken live zu hören sein – im Dialog mit atemberaubenden Himmelsaufnahmen aus den Atlanten Atlas Borealis und Atlas Australis.

Dabei wird auch der Weltraum tatsächlich zu hören sein, denn die NASA hat Daten des Hubble-Teleskops in Klang – in sogenannte Sonifikationen – umgewandelt. Diese Klänge aus dem All werden zum Konzert zu hören sein und mit der Kompositionsweise von John Cage in Beziehung treten.

Matti Wiemers, stellvertretender Direktor des Bremer Olbers-Planetariums, führt durch die Geheimnisse des nächtlichen Firmaments, erzählt von Sternhaufen, Supernovae und der Faszination des Unendlichen – und eröffnet so neue Perspektiven auf das Hören und Sehen. Dazu werden am Flügel Werke erklingen, in denen der Nachthimmel, Licht und Dunkel, Ferne und Nähe musikalisch erfahrbar werden, von Olivier Messiaen, Tōru Takemitsu, Béla Bartók und George Crumb.

Ein Abend zwischen Kunst und Wissenschaft – für alle, die neugierig sind auf den Klang des Himmels.

Gast: Matti Wiemers, stellvertr. Direktor des Olbers-Planetariums
Werke: von Olivier Messiaen, Tōru Takemitsu, Béla Bartók und George Crumb.
Live am Klavier gespielt.

Donnerstag, 26. Februar 2026, 19 Uhr
Weserburg Museum für moderne Kunst / Hans-Otte-Klanghaus
Teerhof 20, 28199 Bremen

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Eintrittspreise

  • Kinderprogramme 6€ / ermäßigt 4€

    Kategorie A

  • Familien und astronomische Programme 7€ / ermäßigt 4€

    Kategorie F

  • Late-Night-Shows 10€ / ermäßigt 6,50€

    Kategorie K

  • Specials, Lesungen und Konzerte siehe Veranstaltung

    Kategorie S

Öffnungszeiten

Das Planetarium ist nur zu den Veranstaltungen geöffnet. Die Kasse öffnet etwa 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung.

Nach Beginn der Vorführung ist aus Sicherheitsgründen kein Einlass mehr möglich, gelöste Karten verlieren ihre Gültigkeit.

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